Stand: August 2017

Wer ist der Veranstalter des Wettbewerbs?
Der Wettbewerb wird seit dem Jahrgang 2001 vom Verein 100 Beste Plakate ausgerichtet, dessen Präsident seit Mitte 2014 der Grafik-Designer Götz Gramlich, D Heidelberg, ist (davor der Gründungs-Präsident Prof. Niklaus Troxler, CH Willisau, gefolgt 2007 von Prof. Henning Wagenbreth, D Berlin, gefolgt 2010 von Prof. Stephan Bundi, CH Boll). Dem Vorstand gehören weiterhin Dr. Hermann Büchner (Geschäftsführender Vorstand, D Berlin), Verena Panholzer (A Wien), Andrew und Jeffrey Goldstein [2xGoldstein] (D Rheinstetten) und Erich Brechbühl [Mixer] (CH Luzern) an. Zuvor wurde der Wettbewerb vom Verband der Grafik-Designer getragen.
Wer ist teilnahmeberechtigt am Wettbewerb?
Teilnahmeberechtigt sind Plakatgestalter (Grafik-Designer, Grafik-Büros, Studenten, Werbe- und Kommunikations-Agenturen), Druckereien und Auftraggeber (Kunden) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Wann erfolgt die Ausschreibung des Wettbewerbs?
Die Ausschreibung erfolgt am Ende jeden Kalenderjahres für den zurückliegenden Jahrgang, z. B. Ende 2016 für das Jahr 2016 (= »100 beste Plakate 16 Deutschland Österreich Schweiz«). Die Details zum jeweils neuen Wettbewerb werden auf der Website, im Newsletter sowie bei facebook publiziert.
Wann ist Registrierungsschluss zum Wettbewerb?
Registrierungsschluss ist Mitte Januar des dem Ausschreibungsjahrgang folgenden Jahres, als nächstes der 23. Januar 2017 für »100 beste Plakate 16 Deutschland Österreich Schweiz«. Danach erfolgt die Zusendung der in der Vorauswahl bestätigten Plakatmotive bis 17. Februar 2017 für die Jurysitzung.
Ist die Teilnahme an Formalitäten gebunden? Wie kann ich einreichen?
Die Anmeldung/Registrierung inkl. upload der Motive für die Vorauswahl erfolgt online. Details und LogIn-Link siehe Teilnahme (Schaltung des Registrierungsseite am 15.12.2017), technische Einzelheiten zur Beschaffenheit der Abbildungsdaten für die online-Vorauswahl sind direkt im Registrierungsbereich definiert. Bei Erstanmeldung wird der Zugang zum personifizierten Account eingerichtet. Alle Eingaben sowie der Status der Einreichung, der Bezahlung etc. sind stets im Account zu verfolgen. Der Zusendung der in der Vorauswahl bestätigten, für die Jurysitzung angeforderten Plakate ist das Einreichungsformular beizufügen, das nach erfolgter Online-Registrierung durch den Einreicher ausgedruckt wird. Der gesamte Vorgang der Registrierung und Einreichung von Plakaten wird durch schrittbezogene Hilfe-Texte unterstützt. Rückfragen: zum technischen Ablauf der Registrierung (z. B. Probleme beim Ausfüllen von Feldern, verlegte oder vergessene Zugangsdaten etc.): Robert Arndt, E-Mail registrierung@100-beste-plakate.de; zu inhaltlichen Problemen (z. B. Einstufung in die Kategorien, Gebühren, Zulassungsvoraussetzungen etc.): Projektleitung, Dr. Hermann Büchner, Telefon + 49 (0) 30 9318104, E-Mail presse@100-beste-plakate.de; Fragen zur Begleichung der Gebühren, Rechnungen etc.:  Susanne Ellerhold, Telefon + 49 (0) 170 6300032, E-Mail info@100-beste-plakate.de
Wie erhält man Ausschreibung?
Die Ausschreibung wird auf der Homepage im PDF-Format zum Download bereitgestellt bzw. auf Anforderung postalisch zugesandt. Zur Aufnahme in den Verteiler bitte die vollständige Anschrift per E-Mail an info@100-beste-plakate.de mitteilen. Bereits registrierte Einreicher oder Interessenten erhalten die gedruckten Unterlagen durch Mailing jeweils zu Beginn des neuen Wettbewerbs.
Von wem stammt die Gestaltung der Ausschreibung?
Die Gestaltung der Drucksachen und Web-Visuals für den neuen Jahrgang »100 beste Plakate 16 Deutschland Österreich Schweiz« hat Yuan Wang, Studierender an der HfG Offenbach am Main (unter Betreuung von Prof. Sascha Lobe) übernommen. Die Konzeption Yuans wurde auf Basis eines Semesterprojekts an der HfG aus mehreren Entwürfen durch den Vorstand zur Ausführung ausgewählt.
Wie viele Exemplare sind einzureichen?
Von jedem in der Vorauswahl bestätigten Plakat [bei Serien von jedem Einzelmotiv] ist ein Exemplar der gedruckten Auflage einzureichen. Von Plakaten, die unter die 100 besten gewählt werden, sind vier weitere Exemplare nachzureichen. Details dazu beinhaltet die jährliche Ausschreibung.
Kann man Entwürfe, Digitaldrucke, Plots einreichen?
Reine Entwürfe sind zum Wettbewerb nicht zugelassen. Es sind Plakate der gedruckten Auflage zunächst in einem, danach in weiteren vier Exemplaren bereitzustellen. Das drucktechnische Verfahren spielt dabei keine Rolle.
Ich verfüge nur noch über ein (Beleg)Exemplar, was nun?
Das betreffende Plakat ist im Falle seiner Nominierung für die Auswahl der 100 besten Plakate ggf. nachzudrucken.
Ist die Teilnahme kostenpflichtig?
Ja: zwischen 50 und 200 Euro (abhängig von der Anzahl der Plakate pro Einreicher). Studierende und Mitglieder des 100 Beste Plakate e. V. erhalten einen Rabatt von 50%. Die Entrichtung der Gebühren wird mit der Anerkennung der Teilnahme-Konditionen gemäß Ausschreibung bei der Registrierung der Plakate fällig. Da sich der Wettbewerb aus den Gebühren aller Einreichungen finanziert, erfolgt keine etwaige Rückerstattung der Gebühren für Plakate, die seitens der Juroren nicht für die Finalrunde berücksichtigt werden. Gewinner entrichten zusätzlich eine Gebühr pro Plakat als Beitrag zu den Kosten für Ausstellung und Jahrbuch. Details beinhaltet die jährliche Ausschreibung.
Wohin fließen die Einnahmen?
Sie werden zur Ausrichtung des Wettbewerbs mit den Schwerpunkten Buchpublikation und Ausstellungen verwendet. Vorstand und jährliche Jury arbeiten ehrenamtlich.
Wie ist die Gebühr zu entrichten?
Die Gebühr ist vorab zeitgleich mit der Registrierung per Überweisung zu entrichten und stellt eine Voraussetzung der Teilnahme dar. Details beinhaltet die jährliche Ausschreibung.
Gibt es Kategorien?
Seit dem Jahrgang 100 beste Plakate 10 Deutschland Österreich Schweiz gilt eine Einreichungs-Kategorisierung. Die Praxis zeigt, dass Anforderung und Zielsetzung bei Plakaten höchst unterschiedlich sein können. Um hier etwas Klarheit zu schaffen, wird eine Gliederung der Einreichungen entsprechend den nachfolgend aufgeführten Kategorien vorgenommen. Die Entscheidung für eine der drei Kategorien ist im Prozess der Anmeldung/Registrierung pro Plakat bzw. Plakatserie zwingend erforderlich (Pflichtfelder). Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kategorie ist nicht ausschlaggebend für die plakatgestalterische Bewertung durch die Jury. Die Anzahl der Auszeichnungen pro Kategorie ist nicht vorab festgelegt.

  • A – Plakate als Werbemittel für Wirtschaft, Kultur und Soziales, Auftragsarbeiten mit Aushang im halböffentlichen bzw. öffentlichen Raum
  • B – Plakate als Eigenwerbung, als Autorengrafik oder als Experiment
  • C – Plakate Studierender, realisiert mit schulischer Begleitung
Ich bin Student(in) - kann ich teilnehmen?
Ja.
Gibt es Besonderheiten für Studierende?
Ja: sie zahlen die Hälfte der Teilnahme-Gebühren.
Kann zusätzlich der Mengenrabatt (z. B. durch Gruppen-Einreichung von Studenten) geltend gemacht werden?
Nein. Studentische Projektarbeiten sind von den Gestaltern einzeln einzureichen, ggf. auch von den betreuenden Lehrkräften – als Auftraggeber – , nicht aber als Sammeleinreichung.
Gibt es Vorgaben zu Inhalt, Drucktechnik, Format?
Nein.
Was gilt als Serie? Welche Gebühren fallen an?
Als Plakat-Serie im Sinne der Ausschreibung gelten mehrere Einzelplakate, die im direkten oder engen gestalterischen und inhaltlichen Zusammenhang stehen (gleiches Thema, gleiche Bildmotive etc.) Hinsichtlich der Teilnahmegebühren wird 1 Serie wie 1 Plakat behandelt. Die maximale Anzahl der Einzelplakate pro Serie beträgt 5. Umfasst eine Serie mehr Plakate, errechnet sich die Gebühr in der entsprechenden Stückelung angefangener 5 Plakate. Studentische Projektarbeiten unterschiedlicher Gestalter zu einem Thema oder Motto sind keine Serie im Sinne dieses Wettbewerbs, sie sind grundsätzlich als Einzelplakate einzureichen.
Serien werden durch die Jury primär also solche behandelt, allerdings besteht die Möglichkeit der Selektion einzelner Serien-Plakate durch die Jury im Falle der Nominierung unter die 100 besten Plakate, z. B. bei größeren Serien oder wenn die Gestaltung einzelner Plakate einer Serie die Jury nicht zu überzeugen vermag.
In welcher Form sind die Plakate einzureichen?
Es sind Exemplare der gedruckten Auflage einzureichen. Für vorausgewählte Plakate oder Plakatserien, die das Format Doppel A0, Citylight oder F4 überschreiten (z.B. Großflächen und F12) sind Daten als PDF auf CD bzw. per Bereitstellung als download einzusenden, die in der Jurysitzung digital präsentiert werden. Im Falle der Nominierung solcher Motive sind 4 Original-Drucke oder Zwischengrößen nach Absprache nachzureichen. Originalplakate sind unkaschiert, nicht laminiert oder anderweitig aufbereitet, vorzugsweise in Plakat-Rollen aus Pappe, ggf. auch flach verpackt, einzuschicken.
Wohin sind die Plakate zu senden?
Die Zusendung ist auf Kosten und Risiko des Absenders an die Anschrift vorzunehmen, die den Finalisten nach der Online-Jury und den Gewinnern nach der finalen Jurysitzung bekannt gegeben wird .
Was ist bei Sendungen zu beachten, die nicht in der BRD aufgegeben werden?
Bei Einsendungen aus der Schweiz sollten eventuell notwendige Wertangaben so gestaltet sein, dass eine Vorführung beim Zoll nicht erfolgen muss, da der Veranstalter die dadurch entstehenden Gebühren nicht übernehmen und für eventuell entstehende Verzögerungen keine Verantwortung übernehmen kann. Bei Wahl der Zahlungsmöglichkeit Überweisung trägt der Einreicher etwaige Überweisungsgebühren.
Wer beurteilt die eingereichten Plakate?
Die Auswahl der 100 besten Plakate des Jahres nimmt eine Jury vor, die jährlich mit wechselnder Zusammensetzung vom Vorstand des 100 Beste Plakate e.V. berufen wird. Jurymitglieder sowie deren Ateliers und Agenturen können nicht am Wettbewerb teilnehmen, jedoch eine Kurzbiografie mit Bild und zwei Plakatmotive zur Verfügung stellen, die als eigenständiges Segment neben den Siegerplakaten des Wettbewerbs in das Jahrbuch aufgenommen werden. Informationen zur Jury »100 beste Plakate 16 Deutschland Österreich Schweiz« hier.
Welche Kriterien zur Beurteilung werden angewandt?
Maßstab der Beurteilung sind die eingereichten Plakate, die nach den anerkannten Kriterien des Grafik-Designs in einem Auswahl- und Diskussionsprozess durch die Jury eingeschätzt werden.
Gibt es Einzel-Begründungen zu Entscheidungen?
Nein. – Die Entscheidung äußert sich allein in der am Ende der Jury-Handlung vorliegenden Auswahl der 100 besten Plakate des Jahres.
Gibt es einen oder mehrere spezielle Preis(e)? Ist die Auszeichnung finanziell dotiert?
Nein. Als gleichberechtigte Preisträger gelten alle Verfasser der für die Auswahl nominierten Plakate.
Was passiert mit den nicht ausgewählten Plakaten?
Die nicht ausgewählten Plakate verbleiben zur freien Verfügung des Veranstalters.
Ist eine Rücksendung oder Abholung von Plakaten möglich?
Eine Rücksendung oder Abholung ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich.
Was passiert mit den Plakaten, die es unter die 100 besten schaffen?
Die Sieger-Plakate werden in den Ergebnis-Ausstellungen gezeigt und im Jahrbuch veröffentlicht. Aktuelle Informationen dazu in den Rubriken News und Ausstellungen des laufenden Wettbewerbs.
Wo findet die nächste Ausstellung statt?
Ausstellungen zum aktuellen Jahrgang finden an verschiedenen Orten statt, die Auftakt-Ausstellung zum jeweils neuen Wettbewerb ab ca. Mitte Juni in Berlin, um anschließend wiederum zu tournieren, Einzelheiten in der Rubrik Ausstellungen.
Gibt es eine Publikation zur Ausstellung?
Es erscheint ein Buch zur Ausstellung mit den Abbildungen aller 100 besten Plakate in Vierfarbdruck, mit Adressinformationen zu den Preisträgern und weiteren Beiträgen.
Wer erhält wie viele Belegexemplare? Wo erhalten Interessenten die Publikation?
Die Vergabe-Kriterien an Gewinner (Gratis-Belegexemplare) werden in der jährlichen Ausschreibung im Detail geregelt. Die Publikation kann direkt vom Veranstalter und über den Buchhandel bezogen werden.
Für das Jahrbuch 100 beste Plakate 15 (erschienen im Eigenverlag) wenden sich Buchhändler und Grossisten bitte an 100BPBOOKS
Kann ich im Buchhandel nicht mehr lieferbare Jahrbücher beim Veranstalter kaufen?
Ja, einige der zurückliegenden Jahrgangsbücher sind direkt beim Veranstalter überwiegend zu Sonderpreisen zu erwerben.
Ist die Teilnahme am Wettbewerb an die Mitgliedschaft im 100 Beste Plakate e. V. gebunden?
Nein. Allerdings erhalten Mitglieder vergünstigte Teilnahme-Bedingungen am Wettbewerb. Die Registrierung der Mitgliedschaft ist ebenfalls online (im Prozess der Anmeldung der Plakate) oder jederzeit formlos möglich.
Kann ich beim Veranstalter prämierte Plakate käuflich erwerben?
Nein. Dazu ist der jeweilige Gestalter direkt zu kontaktieren. Kontaktangaben finden sich im Buch zur Ausstellung und in der jeweiligen Übersicht der Gewinner. Bei Problemen mit der Kontaktaufnahme eines Kaufinteressenten mit dem betreffenden Gestalter ist der Veranstalter auch gern behilflich.
Ist eine Übernahme der kompletten Ausstellung möglich?
Prinzipiell ja, Vorrang haben in der zeitlichen Planung allerdings die festen Ausstellungsorte in D, A uns CH. Die Anfrage zur Übernahme einer kompletten Jahresausstellung ist direkt an den Veranstalter zu richten, vorzugsweise per E-Mail. Die zeitlichen und finanziellen Konditionen werden dann in Einzelabsprache definiert.
Wie lange gibt es diesen Wettbewerb schon?
Der Wettbewerb »100 beste Plakate des Jahres – Deutschland Österreich Schweiz«, Ende 2010 zum zehnten Mal im internationalen Maßstab ausgeschrieben, gilt nunmehr über die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland hinaus als wichtige Institution aktuellen Plakat-Designs. Es ist gelungen, den Wettbewerb über die Jahre stets weiter zu entwickeln und zahlreiche Grafik-Designer und -Designerinnen, Studierende der Fachbereiche Grafik-Design diverser künstlerischer Hoch- und Fachhochschulen, Agenturen, Büros aber auch Auftraggeber und Druckereien für die Teilnahme zu gewinnen. Zur Geschichte: Im Jahr 1966 wurden in der DDR erstmals herausragende Plakate ausgezeichnet und ausgestellt – 1980 erhielt dieser Wettstreit den Titel 100 Beste Plakate. Dank intensiver und erfolgreicher Bemühungen des Verbands der Grafik-Designer e. V. um die Weiterführung konnte der Wettbewerb auch nach der Wende 1989 erhalten und weiter ausgebaut werden: ab 1990 wurde eine stetig steigende Zahl von Plakaten eingesandt, seit Ende des Jahrzehnts über 1000 pro Jahr. Schon seit Jahren wurde über eine Ausweitung über die Grenzen Deutschlands hinaus nachgedacht: In der Schweiz werden seit 1941 die besten Plakate ausgezeichnet, jedoch ruht der Wettbewerb seit einigen Jahren. Die vom Deutschen Plakat Museum Essen ab 1973 veranstaltete Plakat-Triennale mit dem Schwerpunkt auf dem gesamten deutschsprachigen Raum wurde seit 1994 nicht mehr durchgeführt. Im September 2001 erfolgte in Berlin die Gründung des Vereins »100 Beste Plakate e. V.« mit dem Schweizer Grafik-Designer Niklaus Troxler als Präsident, um die Fortführung des traditionsreichen Wettbewerbs zu gewährleisten und ihn auf das gesamte deutsche Sprachgebiet auszuweiten. Im Jahr 2002 lag mit den »100 besten Plakaten 01« die erste deutsch-österreichisch-schweizerische Auswahl vor. Es zeigte sich dabei, dass in den drei Ländern ein vielseitiges Plakatschaffen vorhanden und gute Gestaltung keine Mangelware ist. Es ist augenfällig, dass gerade an den Hochschulen dieser Länder die Plakatgestaltung stark gefördert wird. Die vielen studentischen Arbeiten unter den ausgezeichneten Plakaten sind dafür ein ermutigendes Beispiel. Die zweite internationale Auswahl wurde im Sommer 2003 in Berlin und im Herbst in Luzern der Öffentlichkeit vorgestellt und wiederum in einem Buch mit Farbabbildungen aller Gewinner-Plakate (Verlag Hermann Schmidt, Mainz) publiziert. Im Jahr 2004 gab es dann die Auswahl zusätzlich auch in Wien zu sehen. Neben der Präsentation des Jahrgangs »100 beste Plakate 04« an den Stationen Berlin, Luzern und Genf wurden die »100 besten Plakate 03« zwischen April und November auf einer vielbeachteten Tournee in asiatischen Zentren des Plakat-Designs gezeigt: Nanjing (China), Tokyo (Japan), Kuala Lumpur (Malaysia) und Bangkok (Thailand). Neben den Stationen Luzern und Wien wurde der Jahrgang 100 beste Plakate 06 erstmalig in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Plakat Museum in Essen gezeigt, der Jahrgang 08 im Herbst 2009 erstmals in A Dornbirn, seit Jahrgang 08 in Nürnberg. Zuletzt wurden bzw. werden die »100 beste Plakate 14« in D Berlin, D Nürnberg, CH Luzern, CH La Chaux-de-Fonds und A Wien gezeigt. Grundlegende Neuerungen im Reglement wurden zu den Jahrgängen 10 (Gliederung der Präsentation der Wettbewerbergebnisse in Kategorien) und 11 (zweistufige Auswahl mit Online-Jury und Jurysitzung) eingeführt. Im Juni 2014 wurde Götz Gramlich (D Heidelberg) zum Präsidenten gewählt, seit Juni 2016 gehören dem Vorstand weiterhin Dr. Hermann Büchner (Geschäftsführender Vorstand, D Berlin), Verena Panholzer (A Wien), Andrew und Jeffrey Goldstein [2xGoldstein] (D Rheinstetten) und Erich Brechbühl [Mixer] (CH Luzern) an. Es ist das Ziel des Veranstalters, weiterhin zahlreiche Grafik-Designer, Büros, Werbeagenturen, Studierende sowie auch Auftraggeber und Druckereien besonders auch aus den neu einbezogenen Ländern für eine Teilnahme zu motivieren. Der Wettbewerb kann damit noch besser zu einem Gradmesser internationalen Plakat-Designs im Zentrum Europas werden.